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Kalligrafie   Konzept    Beratung

 

Hi, ich heiße Marleen Krallmann und ich arbeite als selbstständige Kalligrafin in Kiel! Auf dieser Website findest du Links zu meinen Profilen und kleine Einblicke in meine aktuelle Arbeit!
Check me out on: xing, flickr (Arbeitenarchiv), instagram oder schreib’ mir: mail[at]marleenkrallmann.com


 

Shortlist junge Buchgestaltung 2019!

Nachdem ich letztes Jahr mit dem Satz von Theodor Plieviers »Der Kaiser ging, die Generäle blieben« auf der Shortlist bei der Stiftung Buchkunst für die schönsten Bücher 2018 schon sehr glücklich war, bin ich dieses Jahr wieder hocherfreut:
Die Gemeindechronik »Hennstedt. Kreis Steinburg« erschien am 15. Juni auf der shortlist für junge Buchgestaltung 2019! Nochmals herzlichen dank an die nette Zusammenarbeit mit der Gemeinde (insb. Thomas Jürs) und der Autorenschaft aus dem historischen Seminar der CAU.

 

Lust auf Schreiben?

scriptum ist eine Reihe verschiedener Veranstaltungen zu den Themen westliche Kalligrafie und Handschrift! Auf der Website findest du die aktuellen Termine und weitere Infos.


 

 

 

 

 Was ist Kalligrafie?



Ein Behelfsbegriff

Kalligrafie steht meist für viele, häufig historische Varianten vom Schreiben mit der Feder. Darunter fallen insbesondere mit meditativen und ornamentalen Praktiken die asiatische und die arabische Kalligrafie. Die westliche Kalligrafie bezeichnet das Schreiben im europäischen, latein-schriftlichen Raum seit der römischem Antike.
Die heutigen Schreiber und Schreiberinnen von historischen Breitfeder- und Spitzfederschriften sowie eigenen Varianten kultivieren das handschriftliche Schreiben auf beeindruckende Weise neu. Einige von ihnen spielen ausdrucksstark und charaktervoll mit den Möglichkeiten unserer Zeichenvielfalt und nennen sich z.B. Schrift- oder Calligraffiti-Künstler*innen.

Der Begriff Kalligrafie stammt aus dem Griechischen: »kalós« bedeutet schön und »graphía« bedeutet Schrift schreiben, ritzen oder zeichnen.


Der Ausdruck Kalligrafie wirkt da wie ein missverständliches Relikt und spiegelt besonders mit der zusätzlichen Bedeutung »schön« die intensive, ernsthafte Arbeit an der Schreibkultur damals und heute nicht umfassend wieder. Stattdessen den Begriff Schreiben zu nutzen kann offensichtlich zu Missverständnissen führen, da hier meistens das inhaltliche Schreiben assoziiert wird. Wir Schreiber*innen befinden uns also in einem ausdrücklichen Dilemma!
Grundsätzlich lässt sich sagen: Kalligrafie, Schönschrift, Schreibschrift oder Handschrift sind verschiedene Ausdrücke für geschriebene Schrift. In allen Techniken tun wir Dasselbe: Wir schreiben.

Hier tut sich ein weiterer Diskurs auf: Schreiben ist etwas anderes als Zeichnen oder Malen. Unsere heutigen Schulschriften sind aus Schreiber*sicht eher gezeichnet als geschrieben, was einen Hinweis auf die Unzufriedenheiten rund um das Thema Schul- und Handschriften gibt.



 


Handschrift

Unsere heutigen Handschriften beruhen auf unserer Schriftgeschichte. Deshalb ist das Erlernen und Verstehen vergangener Schriften die beste Übung für eine schöne Handschrift.
Die eigene Handschrift entwickelt jedes Kind in Deutschland in der Grundschule. Dabei dienen uns Schriften wie die Vereinfachte Ausgangsschrift oder die Grundschrift als Vorlagen. Für die Entwicklung einer individuellen Handschrift kann u.a. von Körperhaltung bis menschliche Charakteristika alles ausschlaggebend sein. Sie kann deshalb als genauso individuell beschrieben werden wie die eigene DNA. Dies zeigt sich z.B. darin, dass die handschriftliche Unterschrift seit Jahrhunderten gesetzlich bindend ist.
Ich biete scriptum-Einzelstunden für Kinder und Erwachsene an, in denen die Handschrift für Links- und Rechtshänder*innen verbessert werden kann. Rückschulungen für fälschlich rechtsgeschulte Linkshänder*innen sind selbstverständlich ebenfalls möglich.